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"Hier und da blickt man neidisch auf den Merkur CUP"

BFV-Vizepräsident Alfred Fackler im Interview

Erinnern Sie sich noch an den ersten Merkur CUP?
Natürlich, im Jahre 1995. Start damals mit 383 Vereinen, 2004 waren es 432 Teams.

Sind Sie mit der Entwicklung bis heute zufrieden?
Der BFV ist rundum zufrieden.

Hätten sie an der Veranstaltung mit der heutigen Erfahrung etwas anders gemacht?
Nein. Kleinere Unebenheiten beseitigen wir in Absprache mit dem Merkur und dem Sponsor immer gleich im nächsten Jahr.

Gab es für Sie eine herausragende Veranstaltung?
Die Finals in Aschheim und Oberammergau sowie die neugestalteten  Auftaktveranstaltung seite dem Jahre 2001.

Was ist für sie prickelnder, die Auftaktveranstaltung oder das Turnier an sich?
Prickelnder sind die Auftaktveranstaltungen, weil wir immer auf vollzähligen Besuch hoffen und dort allen beteiligten Vereinen begegnen.

Fehlt Ihnen am Merkur CUP irgendeine Komponente, um die jungen Kicker noch glücklicher zu machen?
Beim Fußballspielen sind unsere Kids glücklich. Das ist immer das Wichtigste und das Rahmenprogramm ist mittlerweile kaum noch zu verbessern.

Heuer steht die elfte Auflage an, was wünschen sie dem Turnier?
Natürlich in erster Linie einen fairen unfallfreien Verlauf aller Spiele mit glücklichen  Kindern und einem würdigen Sieger.

Welche Bedeutung hat der Merkur CUP heute für den Jugendfußball?
Das Turnier hat eine herausragende Bedeutung für die Kids und für die Zusammenführung der Jugendlichen mit dem Umfeld.

Bringt das Turnier dem Verband mehr interessierte Jugendliche in seine Klubs?
Sicherlich, hauptsächlich aus dem Freundeskreis und den Schulkameraden der Spieler.

Wo liegt ihrer Meinung nach der Kick für die Jugendlichen, am Merkur CUP teilzunehmen?
Turniere sind im Jugendfussball das Salz in der Suppe, noch dazu wenn sie mit persönlichen Preisen für die Spieler so hervorragend ausgestattet sind wie der Merkur CUP.

Wird den E-Junioren mehr Anerkennung zuteil, wenn sie einmal in einem Endturnier gestanden sind?
Selbstverständlich schon ab Kreisfinale zählt ein Titel im Merkur CUP.


Kann die Veranstaltung den Buben die Freude am Fußball spielen vermitteln?
In jedem Falle, sie ist ein High light, schon aufgrund des Austragungsmodus weil 2 Mannschaften jeweils eine Runde weiter kommen.

Muss sich der Verband in Zukunft Sorgen um die Altersklasse der 10- bis 12-jährigen machen?
Derzeit sicher nicht, denn der Zulauf von Jugendlichen bis zum Alter von mindestens 12 Jahren zum Vereinsfussball ist ungebrochen.

Am Turnier nehmen über 400 Mannschaften jährlich teil. Wie schätzen Sie die Außenwirkung ein?
Wir wissen dass man da und dort neidisch auf die Veranstaltung blickt – das sagt alles.


http://www.bfv.de (Bayerischer Fußballverband)